Januar, 2014

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Bardierter Saibling

Freitag ist Fischtag, und darum gab es heute bardierten Saibling. Bar… Wat? Also ganzen Fisch in Schinkenspeck gewickelt. Vorher mit einer Zwiebel-Senf-Knofi-Paste eingecremt, etwas Zitronensaft, Dill und Rosmarin rein. Das Ganze dann auf dem Gourmet Fischgriller Multi 2 auf den Rost. Dazu Bandnudeln in Champignonsauce von der Planke. Ist so eine Art Surf & Turf ligt 😉 . Auf jeden Fall ziemlich lecker!

DAS IST MAL WIRKLICH WURST!

Gestern Premiere für den neuen Fleischwolf: Grobe Bratwurst im Eigenbau… aus Schweinebauch und Oberschale vom Rind. Mit Knoblauch, Majoran, Bärlauch, Thymian und in ein paar Würsten auch noch Stückchen von frischen Jalapenos… dazu würzige Kartoffelspalten und Salat. Kann man schon mal machen 😉

Mal ne dicke Rippe riskiert…

Auf Nachfrage beim befreundeten Züchter, was er denn feines noch im Kühlhaus hat, lachte mich dort ein tolles und viel zu selten beachtetes Stück vom heimischen Landschwein an.
Also fragte ich meinen Metzger ob er meine, dass ich heute mal ne richtig dicke Rippe riskieren solle.
Gesagt getan!
Bevor das mit Pfeffer und Salz gewürzte Rippenstück neben  2,5 Flaschen Bier und etwas ausgelassenem Speck, sowie gewürfelten Zwiebeln im gusseisernen POtt schmorte hab ich das 1,6 kg Stück auf der Fettseite scharf angebraten. Nach 2 Stunden im verschlossenen Dutch Oven (so schimpft sich dieser Pott offiziell) durfte das gute Stück neben ein paar Grillchampignons und Kartoffeln auf dem Tellerchen Platz nehmen.
Den Sud im Topf habe ich mit der gleichen Menge Wasser noch mal aufgefüllt, püriert und gebunden bevor es als Saucenspiegel den optischen “i-Punkt” darstellte.
Dicke Rippe riskiert und nix schlimmes passiert, TOP!

🙂

Auerochse von der Ruhr

Heute etwas ganz Besonderes auf dem kleinen Big Green Egg: Ein 1,2 kg-Bratenstück vom Auerochsen (werden auf dem Schultenhof in Hattingen gezüchtet). Mit einer Senf-Honig-Knoblauch-Paste eingerieben, etwas geschnittenen Pfeffer und Fleur de Selle. Dann für rund zwei Stündchen indirekt in den Grill (bei 110°C), am Anfang noch Weinreben-Smoking-Chips dazu. Das Ergebnis: Insgesamt sehr lecker, geschmacklich anders als Rind, vor allem weniger intensiv, dafür aber etwas bissfest. Ich hätte eigentlich ein kräftigeres Aroma erwartet, vielleicht sogar in Richtung Wild, wie etwa Wasserbüffel. Aber lohnt sich auch so hin und wieder.