Rind

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Tafelspitz ohne Spitz(e)

Der Name “Tafelspitz” leitet sich ja eigentlich vom Zuschnitt eines Fleischstücks ab, dass die gemeine Kuh quasi vorm Schwanz sitzen hat und das spitz zuläuft. Wenn man denn Silvester drei Kilo davon bräuchte… Wenn man weniger braucht, glaubt eben die Spitze dran und vom Tafelspitz bleibt eben noch die Tafel. Sozusagen… Das Stück auf jeden Fall – mit Fettdeckel – ein, zwei Stündchen vorm Grillen mit Senf und einer Kräuter-Würzmischung eingerieben und dann bei 130°C indirekt auf den Rost bzw. erst noch auf eine Salzplanke. Dazu eine Hand voll feuchter Buchenholzspäne in die Glut (oder auch vorher in eine Smoking-Box), damit es ein schönes Raucharoma gibt. Bei 58°C Kerntemperatur ist der Tafelspitz perfekt, um ein Jahr ausklingen zu lassen und ein neues einzuläuten!

Etwas dekadente Frikadellen

Das kommt davon, wenn man nicht richtig hinschaut. Eigentlich sollte es ja heute was ganz anderes vom Grill geben. Dummerweise den falschen Beutel aus dem Eis geholt und aufgetaut: Hack vom Zebu-Galloway-Mischling aus den Ruhrwiesen. Und dann kein Zubehör für Burger im Haus und keine Zeit, eigenen Buns zu backen. Also habe ich ganz klassisch Frikadellen draus gemacht. Mit Ei, Paniermehl, Zwiebel und etwas Gewürzen. Und dann ab aufs kleine grüne Ei. Sehr lecker, aber ein überraschend dezenter Rindfleisch-Geschmack. Den hätte ich bei diesen Rindern eigentlich intensiver erwartet. Trotzdem unbedingt wiederholenswert.